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Die Stuttgarter Kantorei wurde 1994 von Stiftskantor Kay Johannsen gegründet und verfügt inzwischen über ein breites Repertoire in der oratorischen wie in der A-cappella-Literatur. Die konsequente Beschäftigung mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts führte zu Einladungen wie jüngst in die Berliner Philharmonie oder zum Lucerne Festival 2004, wo die Stuttgarter Kantorei zusammen mit dem Akademiechor Luzern und den Berliner Symphonikern das Oratorium Golgotha von Frank Martin sang. Bei den Luzerner Mozart-Tagen 2005 wird der Chor unter anderem mit Wolfgang Rihms Maximun est unum zu hören sein, dessen Stuttgarter Erstaufführung im Jahr 2002 auf dem Programm gestanden hatte. Eines der größten Chorwerke des 20. Jahrhunderts, das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt, sang die Stuttgarter Kantorei zusammen mit dem Ensemble 94 im Jahr 2000 in Stuttgart und im Jahr 2003 zusammen mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg beim Europäischen Musikfest 2003. In 2005 wird der Chor dieses Werk mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung von Gabriel Feltz in Münsterschwarzach wieder aufnehmen. Uraufführungen der Oratorien Bergpredigt und Credo von Axel Ruoff erklangen bei den Evangelischen Kirchentagen in Stuttgart 1999 und Berlin 2003, weitere Uraufführungen von Kim und Schanderl beim Festival Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd 2001 sowie Sternverdunkelung von Peter Förtig in Stuttgart und Tübingen im Jahr 2000. Weitere Konzertreisen führten den Chor unter anderem nach Hamburg, Bremen und Lausanne. |
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